Regeln
§1 Allgemein 1. Jeder muss sich an diese Regeln halten.
2. Dieses Regelwerk kann natürlich nicht alle evtl. auftretenden Fälle abdecken. Notfalls lässt man den Schiedsrichter oder den gesunden Menschenverstand entscheiden.
3. Wird gegen eine der Regeln gravierend verstoßen, kann der Teamleader bzw. der CoTeamleader eine Verwarnung aussprechen. Folgt nach der 3ten Verwarnung eine weitere, so stimmt das Team ab, ob derjenige aus dem Team geschmissen wird. Bei Verstößen gegen die zwischenmenschliche Moral und sozialem Verhalten kann das Team außerdem ebenfalls abstimmen.
4. Die Teammitglieder unterstützen sich gegenseitig, sowohl körperlich als auch mental.
5. Der Teamleader hat die endgültige Entscheidungsgewalt und das Sagen im Team. Der CoTeamleader und der Grundstein unterstützen ihn dabei.
6. Der Teamleader lässt die Meinungen und Kritiken des Teams in seine Entscheidungen mit einfließen, soweit diese möglich, realistisch und plausibel erscheinen.
7. Die Mitglieder haben Freiraum in ihren Entscheidungen. Jedoch müssen Richtlinien, die der Teamleader festlegt eingehalten werden.
8. Der CoTeamleader vertritt den Teamleader bei Abwesenheit oder wenn der Teamleader ihm die Entscheidungsgewalt überträgt.
9. Der Teamleader und der CoTeamleader geben die Befehle während eines Skirms. Diesen Befehlen wird nicht widersprochen, soweit diese nicht völlig aus der Luft gegriffen oder womöglich sogar gefährlich sein könnten.
§2 Skirms
1. Sobald das ausgemachte Zeichen (erstes Team ruft „Fertig.“ , dann das zweite Team; oder ein Pfiff) zu hören ist, der definierte Zeitpunkt o.ä. erreicht ist, beginnt das Spiel. Jeder Spieler muss seine Schutzkleidung bis dahin angelegt haben und hat sie bis zum Ende des Spiels zu tragen.
2. Jeder Spieler ist verpflichtet einen Augenschutz zu tragen.
3. Als Treffer zählen alle BBs die einen direkt treffen, d.h.wird der Markierer getroffen, zählt das nicht als Treffer, ebensowenig wie Querschläger.
4. Nachdem man getroffen ist, muss man dies signalisieren indem man "Hit!" ruft, den Markierer/Waffe über den Kopf hält und sich in die Safetyzone begibt.
5. Feuern auf Getroffene die sich zur Safetyzone begeben oder sich bereits darin befinden ist nicht erlaubt. Dies kann natürlich passieren, wenn derjenige es nicht richtig zeigt, dass er markiert wurde. In diesem Fall ist der Getroffene dafür verantwortlich, da er die Pflicht hat, sich als getroffen zu signalisieren.
6. Mit einem Getroffenen über spielbezogene Dinge, die einem Team Vorteile verschaffen könnten, zu kommunizieren ist strengstens verboten.
7. Jeder muss Treffer anerkennen, auch wenn es ihm in dieser Situation gerade überhaupt nicht passt. Nur durch Fairness kann dieses Hobby bestehen.
8. Wenn man Kleidung trägt, auf der man keine Treffer spüren kann, entscheidet der Schütze und/oder andere Mitspieler, ob dies als Treffer resultiert. Lange, spielstörende Diskussionen sind nicht erwünscht.
10. Die Safetyzone darf nicht mit ins Spiel eingebunden werden. Sie ist unabhängig vom Spielgeschehen.
11. Es wird KEINESFALLS auf unbeteiligte Zuschauer, Fußgänger, Tiere o.ä. geschossen oder gezielt, sollten diese zufällig das Gelände betreten oder am Gelände vorbeilaufen. Dann ist sofortige Spielpause und es wird gewartet bis derjenige das Gelände verlassen hat.
12. Körperliche Gewalt ist strengstens verboten.
13. Wollen Getroffene den aktuellen Skirm weiter mitverfolgen, ist die Ausrüstung komplett abzulegen. Die Schutzbrille ist weiterhin Pflicht. Der Getroffene darf nun mit genügend Abstand, der mindestens so groß sein muss, dass er das Spielgeschehen nicht beeinflußt, dem restlichen Spiel zusehen.
§3 Die Markierer/Waffen
1. Handhabung a) Eine ASG wird solange als geladen behandelt, bis das Magazin entfernt wurde, der Sicherunghebel auf "Sicher/Safe" zeigt und gesichert wurde, wie im nächsten Punkt beschrieben. b) Eine Waffe gilt als gesichert, wenn das Magazin entfernt und ein paar Schüsse in eine sichere Richtung geschossen wurden, um sich zu vergewissern, dass keine Kugeln mehr im Lauf sind. c) Der Finger ist generell (außer im Spiel logischerweise) vom Abzug zu lassen.
2. Führt ein Spieler eine ASG mit, die bezogen auf unsere Regeln und/oder die Rechtslage in Deutschland illegal ist, wird er mindestens aus dem aktuellen Spielgeschehen ausgeschlossen.
4. Die ASG wird erst auf dem Spielfeld bzw. Schießplatz geladen und entsichert.
§4 Verhalten Allgemein:
1. Jedes Mitglied hat sich diszipliniert zu benehmen, insbesondere mit geladenen und entsicherten ASGs.
2. Da wir meist auf Gelände spielen, das uns nicht gehört, sondern wo wir uns nur die Erlaubnis des Besitzers eingeholt haben, ist darauf zu achten, dass das Gelände nicht zu Schaden kommt. Das setzt die von nun an (27.3.2007) stetige Verwendung von Bio BBs auf unseren Geländen voraus! Bio BBs zählen von nun an als Standart. Ausnahmen von der Regel gibt es nur, wenn andere Teams uns erlauben, auf ihrem Gelände Plastikkugeln zu verwenden. Doch selbst dann sollten Bio Bbs verwendet werden. Im Falle von restbeständigen Plastikkugeln wird vor Ort entschieden, ob eine Ausnahme erteilt wird. Notfälle:
1. Sobald die Polizei das Gelände betritt a) sind die Markierer und die Spielausrüstung sofort vor sich auf den Boden zu legen. b) entziehen die Teamleader die Feuererlaubnis c) bleibt jeder, da wo er ist d) wartet jeder, bis die Polizei die Situation erkannt hat und auf einen Spieler zugeht e) ist es Pflicht, den Beamten respektvoll gegenüber zu treten 2. Im Falle einer Verletzung a) ist das aktuelle Spiel sofort pausiert b) kümmert sich ein Erste-Hilfe-Ausgebildeter um den Verletzten c) wird, falls es eine schwere Verletzung ist, der Notarzt gerufen §5 Andere Teams 1. Wir spielen nur gegen Teams, die vertrauenswürdig wirken, eine gewisse geistige Reife besitzen und einigermaßen legal spielen. 2. Andere Teams werden nicht ausgelacht oder diskriminiert. 3. Die Regeln anderer Teams/Mannschaften sind ebenso zu befolgen, wie unsere Regeln. 4. Andere Teams werden respektiert. 5. Dieses Regelwerk kann sich ändern, wenn mit oder gegen andere Teams gespielt wird, und die Regeln auf die Spielweise der anderen angepasst werden muss.